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KUBA | MATANZAS - DIE GEBURTSSTADT VON OSMAY SILVA

Matanzas mit ca. 120.000 Einwohner ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt an einer tiefen Bucht der Nordküste, etwa 30 km von Varadero entfernt. Ihr Name ist noch immer ein Rätsel. Matanzas bedeutet "Gemetzel", "Schlachten" und bezieht sich vermutlich auf die kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den Indianern und den Einwanderern.

Die 1693 an einem Naturhafen angelegte Siedlung war mit dem Handel von Tabak, Kaffee und später vor allem mit Zucker reich geworden. Der Zuckerboom erreichte Mitte des 19. Jahrhunderts seinen Höhepunkt und mit ihm auch die Sklavenhaltung.

Der Wohlstand veränderte die Stadt die ab 1830 zu einem Anziehungspunkt für zahlreiche Schriftsteller, Dichter, Künstler und Gelehrte wurde. Die erste nationale Zeitung wurde hier gegründet. Noch heute verfügt das "Athen Kubas" über ein reges Kulturleben.Es wird viel getanzt: Matanzas, die Wiege der Abakuas, gilt als "Königin der Rumba".

Matanzas wird auch Stadt der Brücken genannt, denn zwei Flüsse, der Rio San Juan und der Rio Yumuri, durchfließen den Ort. Die Brücken und die Kolonialvillen der früheren Zuckermagnaten verleihen der Hafenstadt eine sympathische Atmosphäre.
Im historischen Zentrum ist es den Stadtkonservatoren gelungen einen Eindruck von der Pracht der Kolonialzeit zu bewahren. In den engen Gassen stehen hübsche Häuser, etliche geschmückt mit Balkonen, Säulen und Kacheln.

Zweifellos findet man hier das wahre Kuba.

Sehenswürdigkeiten von Matanzas

Castillo del Morrillo - an der Straße von Matanzas nach Varadero, an der Flußmündung des Rio Conimar steht die Burg (18. Jh.), heute ein Museum zum Gedenken an Antonio Guiteras Holmes, einem Studentenführer der 1935 wegen Anstiftung zur Revolution hingerichtet wurde.

Catedral de San Carlos Borromeo - die spanische Kathedrale auf Cuba ist einem italienischen Heiligen geweiht. Einheimische sagen, dass der Kardinal Erzbischof von Mailand aus dem 16. Jahrhundert so häßlich war, dass er nichts anderes als ein Heiliger werden konnte. Besonders sehenswert sind die Wand- und Deckenfresken im Inneren.

Cuevas de Bellamar - die Höhlen von Bellamar wurden zufällig von einem Hirten entdeckt, dem der Hund entlaufen war. In den etwa 2,5 km langen Höhlen sieht man sehr schöne Kalksteinformationen.

Museo Farmaceutico - die Museumsapotheke auf der Südseite der Plaza de la Libertad ist in der Apotheke (Farmacia Tricolet) untergebracht, die 1882 eröffnet wurde. Verschiedenste Gefäße, Bestecke, Flaschen, Werkzeuge und Rezepte für allerlei Arten von Tinkturen und Salben werden hier aufbewahrt. Absolut faszinierend!

Palacio Junco - nahe der Bucht steht dieses Haus eines Plantagenbesitzeres aus dem 19. Jahrhundert. Heute ist es ein Museum zur Geschichte von Matanzas.

Teatro Sauto - nicht umsonst wurde dieses 1862 erbaute Theater zum Nationaldenkmal ernannt. Der Besuch einer Aufführung lohnt sich auf jeden Fall.

Parque Libertad - Mittelpunkt des geselligen Lebens in Matanzas, dort treffen sich abends die Einheimischen.

Veranstaltungen in Matanzas

Karneval de Matanzas - im August wird in Matanzas Karneval gefeiert, ein Ereignis das man auf keinen Fall verpassen sollte.
Die Straßen im historischen Zentrum sind voll mit Menschen - geschmückte Karossen rollen durch die Straßen - Tänzerinnen und Tänzer in farbenfrohen Kostümen - von überall hört man Musik - kurz gesagt Matanzas feiert!

Kultur live

Tropicana - Cabaret zwischen Matanzas und Varadero, direkt am Fluß Canimar. Atemberaubende Shows unter freiem Himmel inszeniert vom Starressigeur Santiago Alfons, der auch die berühmte Tropicana Show in Havanna betreut.
Ruinas de Matanzas - Tanzlokal in Matanzas
Palacio de la Salsa - Salsathek, in der Nähe vom Strand
Ranchon - Clublokal am Strand "el tenis"